| "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin" |
| Montag, 19. Juli 2010 | ||||||
Mit „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“-Gesängen feierten die Grizzlies-Schüler ihren 6. bayerischen Meistertitel in 8 Jahren. Sie besiegten im Endspiel die Fürth Pirates mit 13:7. Jetzt fahren sie im Oktober zur Deutschen Schülermeisterschaft in die Bundeshauptstadt Berlin.
Bayerischer Schülermeister 2010: v. l. stehend: v. l. sitzend: Brendon Grossmann, liegend: Julius Geßele Obwohl der Starting Pitcher Kilian Soffner etwas mit der Wurfkontrolle haderte und insgesamt 8 Freiläufe (Walks) abgab, konnte er sich in den entscheidenden Augenblick sowohl auf seine Defensekameraden als auch auf ihre Schlagleistung verlassen.
Bild: Kilian Soffner, der "Starter" Einen 0:2 Rückstand egalisierten die Grizzlies nicht nur, sondern sie erhöhten bereits im ersten Inning auf 6:2. Die gesamte Mannschaft kam im ersten Durchgang bereits an den Schlag und sorgte mit 3 Singles und 2 Triples gleich für den richtigen Einstand. Im dritten Inning kam dann die einzige kleine Schwächephase bei den Grizzlies. Die Franken waren auf 8:6 herangekommen, dann musste Coach Hegen die Notbremse ziehen, bevor das Spiel zu kippen drohte. Auch die Fürther wechselten ihr Pitcher-Ass Niklas Rimmel ein, doch die Grizzlies hatten sich gut vorbereitet auf die schnellen Würfe und so konnten Luca Simon und
Bild: Sebastian Rackl, der "Reliefer" 11:7 führten die Schüler des BC Attaching zwar, doch das Spiel stand immer kurz vor der möglichen Wende und die Fürther waren nicht zu unterschätzen. In Inning sechs erhöhten Marco Straub und Juri Biswas noch auf 13:7, ein wichtiges und beruhigendes Polster bevor die Pirates ihre letzte Schlagchance erhielten.
Bild: Lukas Brümmer, der "Closer" Coach Hegen zeigte sich angetan von der guten Teamleistung seiner Mannschaft. Fast alle Spieler schafften gute Schläge (Hits) und ließen den Fürther Pitchern vom ersten bis zum letzten Schlagmann keine Atempause.
Bild: Timo Sander, der "MVP" Das der wertvollste Spieler zum ersten mal kein Pitcher war zeigt auch, dass das Grizzlies-Team nicht von dominanten Pitchern lebt, sondern auf allen Positionen gut besetzt ist. Ebenso wie die Pirates, die auch nächstes Jahr wieder eine gute ausgeglichene Mannschaft in ins Rennen schicken. „Deswegen hat das Spiel besonders viel Spaß gemacht“ sagt Coach Hegen. „Vielleicht gibt’s ja dann nächstes Jahr schon eine Revanche.“ |
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